Implantate
Der zahnlose Kiefer
Der zahnlose Unterkiefer ist eine der Hauptindikationen für Implantate. Die Standardversorgung – eine Unterkieferprothese – ist meist eine unbefriedigende Lösung für den Patienten, da auf Grund der kleinen Auflagebasis selten die gewünschte Stabilität und Festigkeit im Halt der Prothese erreicht wird. Dazu kommt, dass sich im Laufe der Jahre der Kiefer mehr und mehr zurückbildet und somit der Prothese oft fast gar keinen Halt mehr bietet. Mithilfe von Implantaten kann man Prothesen stabilisieren – d.h. durch Verankerung über Magnete, Kugelköpfe, Teleskope oder Stege fixieren – oder, wenn es die Situation zulässt, einen wieder völlig festsitzenden Ersatz schaffen.
Die einfachste Lösung ist mit zwei Implantaten realisierbar. Die Stabilität steigt allerdings mit der Zahl der Implantate – so stellen vier Implantate eine optimale Basis für einen zwar abnehmbaren aber funktionsstabilen Zahnersatz dar. Bei sechs bis acht Implantaten ist in bestimmten Fällen auch im zahnlosen Unterkiefer eine festsitzende Versorgung möglich.
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