Kieferorthopädie
Schnarchen und Schlafapnoe - kann der Kieferorthopäde helfen?
Etwa 40 - 60% aller Über-60jährigen schnarchen, aber auch schon bis zu 10% der Über-30jährigen. Gleichzeitig gewinnt die Schlafmedizin immer mehr Erkenntnisse über die nachteiligen gesundheitlichen Folgen des Schnarchens, z.B. Bluthochdruck, Tagesmüdigkeit, Depressionen oder den Sekundenschlaf am Steuer mit entsprechender Unfall-Gefahr.
Vorschub-Schienen
Ca. 10 Millionen Deutsche schnarchen, etliche so stark, dass es zu Apnoen (Atemstillstand) kommt. Neuere Forschungen zeigen, dass diese ein Co-Faktor bei Bluthochdruck- und Schlaganfall-Risiko sind. Die Ruhestörung des Schlafpartners ist ebenfalls immens.
In vielen Fällen kann das Schnarchen deutlich reduziert oder ganz abgestellt werden, indem der Unterkiefer durch spezielle Schnarcher-Schienen nach vorn positioniert wird. Es genügt ein Abdruck des Ober- und Unterkiefers und bereits in der zweiten Sitzung kann die so genannte „Vorschub-Schiene“ eingesetzt werden. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit führt sie in 60-80% der Fälle zum Verschwinden des Schnarchens und seiner negativen Folgen auf die Gesundheit des Betroffenen.
Warum soll der Schlafpartner leiden oder der Schnarcher selbst Gesundheitsschäden erleiden, wenn in vielen Fällen eine so einfache Lösung helfen kann?
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.kfo-engelfried.de
Autor: Dr. Patrick Engelfried
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