Kieferorthopädie
Was ist KFO?
Die Kieferorthopädie ist Teilgebiet der Zahnmedizin und beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen. Dazu sind umfangreiche und genaue Kenntnisse der Wachstumsvorgänge im Kiefer- und Gesichtsbereich sowie der Zahnentwicklung unbedingt notwendig. Deshalb haben sich Zahnärzte nach dem Zahnmedizinstudium in einer mehrjährigen Fachzahnarztausbildung auf diesem Gebiet spezialisiert. Sie werden danach Fachzahnarzt für Kieferorthopädie oder kurz Kieferorthopäde genannt.
Ziele einer Behandlung
Ziel einer kieferorthopädischen Behandlung ist es, eine Zahn- und Kieferstellung herzustellen, die eine maximale Lebensdauer der Zähne ermöglicht. Hierzu ist es notwendig, dass Fehlstellungen, die den Zahnbestand gefährden, rechtzeitig behoben werden. Ist das Abbeißen und Kauen aufgrund der Fehlstellung nicht oder schlecht möglich oder liegen Störungen der Lippen- und Zungenfunktion, der Atmung und des Sprechens vor, ist eine kieferorthopädische Korrektur der Zahn- und Kieferstellung ebenfalls unerlässlich.
Fehlstellungen
In der Kieferorthopädie unterscheidet man zwischen Fehlstellungen der Kiefer (die Position der Kiefer zueinander stimmt nicht) und der Zähne (die Position der Zähne innerhalb eines Kiefers stimmt nicht). Zahn- und Kieferfehlstellungen können vererbt oder durch Fehlfunktionen, wie z.B. durch Daumenlutschen, erworben werden. Auch bei vorzeitigem Verlust eines Milchzahnes durch Karies kann eine Zahnfehlstellung entstehen.
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