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Kieferorthopädie

Auf unsichtbarem Weg zum perfekten Lächeln

Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen ohne optische Einbußen mit Invisalign

Beim Gedanken an eine Zahnkorrektur im Erwachsenenalter fürchten viele Menschen um ihre äußere Erscheinung. Besonders fest montierte, auffällige Spangen kommen hier kaum in Frage – zu groß sind die erwarteten Einbußen in der Lebensqualität. Dabei besteht die Möglichkeit, eine Korrektur mit transparenten Kunststoffschienen sehr unauffällig durchzuführen. So genannte Aligner, eine Innovation aus den USA, ermöglichen eine unsichtbare Zahnregulierung, die sich problemlos in den Alltag integrieren lässt. Besonders für Berufstätige stellen sie eine Alternative zur herkömmlichen, außenstehenden Spange dar, die häufig eine klare Aussprache behindert. Aligner hingegen schränken die gewohnte Lebensweise nicht ein. Die Wirkung beruht auf einem einfachen Prinzip. „Zwei für jeden Patienten individuell angefertigte Schienen umschließen die Zähne von Ober- und Unterkiefer. Durch ausgeübten Druck gelangen die Zähne in kleinen Schritten in die gewünschte Position. Nach circa zwei Wochen wechseln Patienten zum nächsten Alignerpaar; so lange, bis die Zähne in der gewünschten Position stehen“, erklärt Dr. Achim G. Nesselrath, Ratinger Fachzahnarzt für Kieferorthopädie und Bundesvorstand des Berufsverbandes der Deutschen Kieferorthopäden (BDK).

Jede Zahnschiene eine Maßanfertigung

In mehreren Schritten erfolgt die Schienenanpassung. Zunächst fertigt der behandelnde Kieferorthopäde einen Gebissabdruck an. Im Invisalign-Labor in den USA erstellt ein Computertomograf anschließend ein exaktes dreidimensionales Modell von Kiefer und Zähnen. Hochmoderne Software simuliert daraufhin die Bewegung der Zähne im Behandlungsverlauf. Patienten sehen also bereits vor Beginn, wie die Zähne nach Therapierende mit Invisaligns aussehen. Nach Rücksprache mit dem Kieferorthopäden fertigt das Labor dann die jeweiligen Schienen an. Bei Behebung von leichteren Fehlstellungen benötigten Patienten im Normalfall 15 bis 30 verschiedene Aligner. In regelmäßigen Abständen kontrolliert der Kieferorthopäde während der Behandlungszeit von durchschnittlich einem Jahr deren Verlauf.

Aktive Mithilfe des Patienten nötig

Besonders bei leichteren Fehlstellungen kommen die Schienen zum Einsatz. Ausgeprägtere Defekte lassen sich mit Invisalign nur bedingt oder unterstützend therapieren. Zusätzlich eignen sie sich für Menschen mit abgeschlossenem Körperwachstum und vollständig vollzogenem Zahnwechsel. Für sicheren Behandlungserfolg tragen Patienten die Schienen permanent, das heißt mindestens 23 Stunden am Tag, und entfernen sie nur kurzzeitig während des Essens und der Zahnpflege. Diese können Patienten ohne Einschränkungen vornehmen. Ein Vorteil gegenüber fest montierten Brackets oder Metallbögen, deren gründliche Reinigung aufgrund schwer erreichbarer Zahnzwischenräume häufig Schwierigkeiten bereitet. Andererseits bietet der Bereich zwischen Zähnen und Alignern einen idealen Nährboden für Keime. „Deshalb ist eine gewissenhafte, mehrmalige tägliche Reinigung beider Pflicht. Sind diese Anforderungen erfüllt, stellt das Invisalign-System eine unauffällige Alternative zur herkömmlichen Spange dar“, so Dr. Nesselrath abschließend.

Quelle: Presseinformation Dr. Nesselrath & Partner, Ratingen

 
 
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