Oralchirurgie
Die Risiken der Weisheitszahn-Entfernung
Wie bei jedem chirurgischem Eingriff können auch bei der Entfernung von Weisheitszähnen gewisse Risiken auftreten. Über diese sollten Sie bereits vor der Operation durch Ihren Zahnarzt oder Oralchirurgen aufgeklärt werden.
Die häufigsten Komplikationen
- Infektionen: Es können, wie nach jeder anderen Operation, Wundinfektionen auftreten. Diese können durch Spüllösungen oder Antibiotika meist schnell behoben werden. In jedem Fall sollten Sie bei Verschlechterung Ihres Zustands Ihren Zahnarzt oder Oralchirurgen aufsuchen.
- Gelegentlich kann es zur Beschädigung von Nachbarzähnen kommen, v.a. wenn diese in sehr engem Kontakt zum Weisheitszahn stehen.
- Beim Entfernen des Weisheitszahns können seine Wurzeln abbrechen. Diese müssen dann gesondert entfernt werden, was den chirurgischen Eingriff verlängert.
- Auch das Auftreten von Blutergüssen bei der Betäubung oder während des operativen Eingriffes ist möglich.
- Es kann zu einer unbeabsichtigten Öffnung der Kieferhöhle kommen. Damit keine Keime aus der Mundhöhle eindringen, muss die Öffnung dicht verschlossen werden. Dies erfolgt routinemäßig und erlaubt meist eine problemlose Wundheilung.
- Sensibilitätsstörungen: Selten kommt es nach der Operation zu Gefühlsausfällen der Unterlippe oder Zunge.
- In extrem seltenen Fällen kann es zu einem Kieferbruch kommen. Dies betrifft meist Patienten mit schwachem Knochen (z.B. durch Osteoporose oder starke Knochenabtragung). In einem solchen Fall muss für einige Zeit auf harte Speisen und körperliche Anstrengungverzichtet werden.
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