Zahnerhalt
Wurzelspitzenresektion
Bei einer wiederholt erfolglosen Wurzelbehandlung bleibt die Möglichkeit, die Entzündung der Zahnwurzel mit Hilfe einer Wurzelspitzenresektion (WSR) zu behandeln. Dabei werden dem Patienten unter meist örtlicher Betäubung die Wurzelspitze und das angrenzende Gewebe entfernt. Dazu wird zunächst das Zahnfleisch am entsprechenden Zahn eingeschnitten und der Knochen vorsichtig bis zur Zahnwurzel abgetragen. Nach der Entfernung von Wurzelspitze und entzündetem Gewebe wird die betroffene Stelle gereinigt, die Wurzel abgedichtet (falls dies nicht bereits in einer Wurzelbehandlung getan wurde) und die Wunde vernäht. Im Anschluss an die Wurzelspitzenresektion sollte diese durch den Zahnarzt mit einer Röntgenaufnahme nochmals kontrolliert werden.
Nach der Behandlung
In den ersten Tagen nach der Behandlung können Schmerzen und eine Schwellung um die behandelte Stelle auftreten. Durch vorsichtiges Kühles kann die Schwellung meist etwas gemindert werden. Wenn die Schmerzen länger als vier Tage andauern oder unerträglich werden, sollte der Zahnarzt erneut aufgesucht werden.
Zu beachten ist auch, dass für ein paar Tage nach einer Wurzelspitzenresektion nicht geraucht und kein Alkohol oder Kaffee konsumiert werden sollte.
In der entstandenen Knochenhöhle (an der Stelle der entfernten Wurzelspitze) wächst mit der Zeit neues Knochengewebe nach.
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