Zahnkosmetik
Zahnschmuck
Gilt normalerweise ein strahlendes Gebiss mit glänzenden Zähnen als Inbegriff für Gesundheit und gute Pflege, muss man dies mittlerweile differenzierter betrachten. Nicht immer ist der Glanz dem intensiven Gebrauch der Zahnbürste zuzuschreiben, sondern zunehmend blinkenden Glitzersteinen und Goldfolien.
Immer mehr Jugendliche tragen Zahnschmuck, in den USA sollen es bereits zwanzig Prozent sein. Glitzerkristalle, Metallkappen, edle Twinkles oder eingesetzte Steine können allerdings auch Gefahren bergen. Denn um sie zu befestigen, muss der Zahnschmelz und teilweise auch der Zahn beschädigt werden. So wird zum Beispiel beim Aufkleben eines Zahnschmucks vorher die Zahnoberfläche durch Anätzen mit einer leichten Säuren angeraut. Fachleute raten davon ab, Zähne zum Befestigen von Schmuck anzuschleifen oder anzubohren. Dadurch wird der natürliche Schutzmantel des Zahns – der Zahnschmelz - beschädigt. Keime können dann leichter in den Zahn eindringen und Karies verursachen. Außerdem können die Zähne ihre Stabilität einbüßen. Kappen aus Metall schaden fast immer dem Zahnfleisch und den Zähnen. Das Zahnfleisch wird gereizt, Keime können sich zwischen Metall, Zahnfleischrand und Zahn einnisten. Diese Stellen sind dann beim Zähneputzen besonders schwer zugänglich – und Karies hat dann leichtes Spiel.
Quelle: Informationskreis Mundhygiene und Ernährungsverhalten
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